Was-CHRISTEN.-glauben.info..aktualisiert: 14. Oktober 2005
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Wer ist Christ?

.Inhalt:
.WOHER KOMMT DAS WORT "CHRIST" UND WIE WIRD ES VERWENDET?
.WIE KÖNNEN WIR WISSEN, WER EIN CHRIST IST?
.a) LEBEN NACH DEM WILLEN GOTTES
.b) DIE RICHTIGE LEHRE
.WARUM MÜSSEN WIR WISSEN, WER CHRIST IST?

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WOHER KOMMT DAS WORT "CHRIST" UND WIE WIRD ES VERWENDET?

Entsprechend der Bibelstelle in Apostelgeschichte 11:26 wurden Christi Jünger Christen genannt.

... und dass die Jünger zuerst in Antiochia Christen genannt wurden.

Das griechische Wort für einen Christen (christianos) wurde von dem Wort Christus (christos) abgeleitet. So auch heute: jemand kann als Christ betrachtet werden, wenn er ein Nachfolger Jesu Christi ist.
Ein Jünger ist jemand, der danach trachtet, seinen Meister zu verstehen und ihm zu folgen. Die Entscheidungen, die er in seinem Leben trifft, haben das Leben und Lehren seines Meister zur Grundlage.

Und als er die Volksmenge samt seinen Jüngern herzugerufen hatte, sprach er zu ihnen: Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf und folge mir nach! Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen und um des Evangeliums willen, wird es retten. (Markus 8:34-35)

Aus dem Neuen Testament können wir sehen, dass jeder, der Jesus folgt, auch Kind Gottes genannt wird.

So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, ... (Johannes 1:12)

Ein Nachfolger Jesu erhält die Gabe des ewigen Lebens. Er ist geistlich gesehen neu geboren, was heißt, dass er sich von Gott führen und formen lassen möchte. Ein Kind Gottes hat den Wunsch, seinem Vater gegenüber gehorsam zu sein.

Und hieran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben: wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, ist ein Lügner, und in dem ist nicht die Wahrheit. (1. Johannes 2:3-4)

So lange ein Mensch es ablehnt, dem heiligen Gott sein Leben anzuvertrauen, ist er aufgrund seiner Sünden geistlich tot.

Jesus sprach nun zu den Juden, die ihm geglaubt hatten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. Sie antworteten ihm: Wir sind Abrahams Nachkommenschaft und sind nie jemandes Sklaven gewesen. Wie sagst du: Ihr sollt frei werden? Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist der Sünde Sklave. Der Sklave aber bleibt nicht für immer im Haus; der Sohn bleibt für immer . Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein. (Johannes 8:31-36)

Jesus möchte, dass jeder gerettet wird. Wenn jemand sich bekehrt (d.h. seine Sünden bereut und von ihnen umkehrt), macht Jesus ihn frei. Er ist durch Gott geheiligt und erhält die Kraft, ein ganz neues Leben zu führen.

...dass ihr, was den früheren Lebenswandel angeht, den alten Menschen abgelegt habt, der sich durch die betrügerischen Begierden zugrunde richtet, dagegen erneuert werdet in dem Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen habt, der nach Gott geschaffen ist in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit. (Epheser 4,22-24)

Jedes Glied der Kirche ist heilig gemacht worden (geheiligt worden) und wird deshalb ein Heiliger genannt (Philemon. 1:1, 2. Korinther 1:1).
Als Kinder Gottes haben alle Christen einen Vater, Gott. Deshalb ist die Beziehung unter den Gläubigen eine brüderliche Beziehung.

Ihr aber, lasst ihr euch nicht Rabbi nennen! Denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder. Ihr sollt auch nicht jemanden auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, nämlich der im Himmel. Lasst euch auch nicht Meister nennen; denn einer ist euer Meister, der Christus. Der Größte aber unter euch soll euer Diener sein. Wer sich aber selbst erhöhen wird, wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigen wird, wird erhöht werden. (Matthäus. 23, 8-12)
Und er antwortete ihnen und spricht: Wer sind meine Mutter und meine Brüder? Und er blickte umher auf die um ihn im Kreise Sitzenden und spricht: Siehe, meine Mutter und meine Brüder! Wer den Willen Gottes tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. (Markus 3:33-35)

Deshalb können wir die Ausdrücke Jünger, Kind Gottes, Heiliger und Bruder/Schwester in gleicher Weise wie das Wort Christ verwenden.


WIE KÖNNEN WIR WISSEN, WER EIN CHRIST IST?

Die Annahme, dass wir durch Jesus Christus erlöst worden sind, ist die Grundlage für das Leben als Christ. Jesus befreit Christen von der Sünde. Er offenbart ihnen die Wahrheit, so dass sie fähig sind, die richtige Lehre über sein Wesen zu verstehen und ein Leben in seinem Willen zu führen. Die richtige Lehre und ein Leben, das dem Willen Gottes entspricht, sind miteinander untrennbar verbunden.
Leider gibt es heute viele so genannte Kirchen, die der biblischen Grundlagen nicht entsprechen. Wenn man die Lehre und das Leben genauer untersucht, ist es möglich zu wissen, ob eine religiöse Denomination biblisch ist oder nicht. Schwieriger hingegen ist zu sehen, ob die einzelnen Glieder Christen sind. Oft gibt es eine breite Spanne von unterschiedlichen Praktiken und Meinungen bezüglich des Glaubens innerhalb der einzelnen Gruppe, da das Bemühen um eine tiefe Einheit zu gering ist. Und doch gibt es einige essentielle Elemente, die zu einer Beziehung zu Gott gehören, die deutlich zeigen, ob jemand mit Gott lebt.


a) LEBEN NACH DEM WILLEN GOTTES

Christ zu werden heißt, eine bewusste Entscheidung, Jesus nachfolgen zu wollen zu treffen. Das wird auch als Bekehrung bezeichnet. Johannes 1,12 (zitiert s.o.) spricht über die Notwendigkeit, dass man Jesus aufnimmt bzw. annimmt. Das zeigt, dass das Christ-werden mit einer klaren Entscheidung beginnt. Nicht jeder, der sich entschieden hat, Jesus nachfolgen zu wollen, kennt den genauen Zeitpunkt, wann er die Entscheidung getroffen hat. Manchmal ist die Entscheidung, sein eigenes Leben in Jesu Hände zu legen, das Ergebnis vieler einzelner positiver Schritte, die in die Praxis umgesetzt wurden anhand dessen, was jemand von Gott verstand und nicht ein spezieller Zeitpunkt oder eine konkrete Erfahrung, die man genau benennen könnte.

Die Konsequenz aus der Bekehrung (im Griechischen: metanoia = Gesinnungsänderung) ist, dass derjenige die Welt mit neuen Augen sieht. Er erhält neue Wertmaßstäbe und lebt für ein anderes Ziel. Durch die Bekehrung wird die zerbrochene Beziehung zwischen dem Menschen und Gott geheilt, durch diese neu gewonnene Beziehung lebt der Christ dem Willen Gottes entsprechend. Gott gibt uns seinen Geist, der in jedem Christen Wohnung nimmt und ihn befähigt, ein heiliges Leben zu führen.

Denn so viele durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes. (Römer 8,14)

Bekehrung heißt, die früheren Sünden zu bereuen und hinter sich zu lassen. Man beginnt, sich ganz dem hinzugeben, das Gute zu suchen und zu tun.

Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde wart, aber von Herzen gehorsam geworden seid dem Bild der Lehre, dem ihr übergeben worden seid! Frei gemacht aber von der Sünde, seid ihr Sklaven der Gerechtigkeit geworden. (Römer 6,17-18)
Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist. Und seid nicht gleichförmig dieser Welt , sondern werdet verwandelt durch die Erneuerung des Sinnes, dass ihr prüfen mögt, was der Wille Gottes ist: das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. (Römer 12,1-2)

Das Leben als Christ ist ein ständiger Heiligungsprozess. Gott wirkt in jedem Christen, dass er dem Bilde seines Sohnes immer mehr gleichgestaltet werde (Römer 8,29). Das heißt nicht, dass ein Christ bis zum Ende seines Lebens nicht mehr sündigt, sondern dass er sich grundsätzlich von der Sünde distanziert. Die Früchte der Heiligung müssen im Leben eines jeden Christen sichtbar werden (Johannes 15, 1-10) weil Gott die Kraft gibt, ein heiliges Leben zu führen (2. Petrus 1,3; Römer 6,12-14).

Denn das Gesetz des Geistes des Lebens in Christus Jesus hat dich freigemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. (Römer 8:2)

Die Frucht aus der Beziehung zu Gott ist im Streben nach dem Guten, das besonders seinen Ausdruck in der brüderlichen Liebe findet, sichtbar.

Lasst uns also nun, wie wir Gelegenheit haben, allen gegenüber das Gute wirken, am meisten aber gegenüber den Hausgenossen des Glaubens. (Galater 6,10)

Brüderliche Liebe (die Liebe unter den Gläubigen) ist das Zeichen, woran man die Jünger Jesu erkennen kann (Johannes 13,34-35). Die Bruderliebe baut auf der Entscheidung jedes Christen zur Hingabe seines Lebens an die Brüder und Schwestern auf.

Hieran haben wir die Liebe erkannt, dass er für uns sein Leben hingegeben hat; auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben hinzugeben. (1. Johannes 3,16)

Das Wissen über Gottes liebevolles Wesen führt Christen dazu, sich selbst Gott und anderen hinzugeben.

Wer nicht liebt, hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. (1. Johannes 4:8)
Hieran sind offenbar die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels: Jeder, der nicht Gerechtigkeit tut, ist nicht aus Gott, und wer nicht seinen Bruder liebt. (1. Johannes 3:10)

Beziehungen zwischen Brüdern und Schwestern im Glauben unterscheiden sich von anderen Beziehungen, weil Christen die gleiche Einstellung zum Leben haben, sie die gleiche Hoffnung trägt und sie das gleiche Ziel verfolgen. Da ein Christ in diesen Punkten nicht in Einheit mit Ungläubigen ist, werden die Möglichkeiten einer wirklichen Kooperation eingeschränkt sein, trotzdem müssen Christen alles tun, die gegenseitige Rücksicht und das friedvolle Miteinander zu stärken.


"Ich wurde getauft, deshalb bin ich Christ..."

Manche glauben, dass jemand durch die Taufe Christ wird. In Römer 2,28-29 lesen wir:

Denn nicht der ist ein Jude, der es äußerlich ist, noch ist die äußerliche Beschneidung im Fleisch Beschneidung; sondern der ist ein Jude, der es innerlich ist, und Beschneidung ist die des Herzens, im Geist, ...

In gleicher Weise ist die Gesinnungsänderung wichtig, um Christ zu werden. Die Taufe ist dabei ein äußerliches Zeichen dieser inneren Veränderung.


"Ich bin ein guter Mensch..."

Zwischen einem guten Menschen und einem Christen gibt es einen wichtigen Unterschied. Jemand kann viele gute Eigenschaften haben, er kann sogar ein hingebungsvoller Helfer oder eine großherzige Person sein, aber diese Dinge machen ihn nicht zum Christen. Gute Eigenschaften sind in gewisser Weise vorteilhaft für andere, und doch können sie nur in wirklich guter Weise eingesetzt werden, sobald jemand sich zu Gott bekehrt. Wenn jemand gut sein möchte, ohne sich Gott zu zuwenden, besteht die Gefahr, dass sein "Gut-sein" und seine "Freigiebigkeit" dazu führen, dass andere ihn achten und ehren, anstatt Jesus die Ehre zu geben und ihm zu folgen.

Das Beispiel des reichen jungen Mannes (Lukas 18,18-30) zeigt ebenfalls, dass Jesus völlige Unterordnung Gott gegenüber von seinen Jüngern erwartete. Der Reiche war also ein "guter" Mann. Kein Zweifel, er folgte den Geboten, die Jesus erwähnte (zumindest zu einem gewissen Grad). Trotzdem ahnte er selbst, dass ihm etwas fehlte, um ewiges Leben zu erben. Durch Jesu Antwort wird klar, dass eine oberflächliche Zustimmung zu einigen Geboten nicht genug ist. Jesus macht deutlich, was die konkrete Sache ist, die er nicht in Gottes Hände geben möchte. Jesus will Herr sein über unser ganzes Leben, wie auch Petrus in dieser Situation erkannte und sagte: "Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt." (Vers 28).

Jesus nachzufolgen heißt, den Willen Gottes in jeder Situation unseres Lebens, zu jeder Zeit zu suchen. Wir müssen bereit sein, alles für Gott aufzugeben. Wir müssen uns von allem egoistischen und materialistischen Streben lossagen und bereitwillig unsere Wünsche, Karriere und Hobbies zurücklassen - nicht nur dann, wenn wir mit Verfolgung konfrontiert werden. Wir müssen uns nicht nur von unseren Sünden distanzieren, sondern auch die richtigen Prioritäten in unserem Leben setzen (Lukas 9,57-62; Lukas 14,25-30). Wir müssen bereit sein, Gott treu zu bleiben, auch wenn diese Entscheidung bei unseren Familien oder Freunden nicht auf Zustimmung stößt (Matthäus 10,34-38). Wir müssen es annehmen, wenn sie sich von uns abwenden und uns verfolgen.

Wir müssen Gott mehr gehorchen als den Menschen! (Apostelgeschichte 5,29)

b) DIE RICHTIGE LEHRE

Jesus sagt, dass der Vater Anbeter sucht, die ihn in Geist und Wahrheit anbeten (Johannes 4,23). Jesus offenbarte uns die Wahrheit, wie wir es zum Beispiel im Gebet Jesu kurz vor seinem Tod sehen können:

...denn die Worte, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, und sie haben sie angenommen und wahrhaftig erkannt, dass ich von dir ausgegangen bin, und haben geglaubt, dass du mich gesandt hast. (Johannes 17,8)

Das Evangelium und so auch das gesamte Wort Gottes, die Bibel, wurde uns als Richtlinie gegeben, damit wir Gottes Willen verstehen können. Gott offenbarte sich durch das Alte und Neue Testament, damit er uns zeigen konnte, wie wir leben sollen. Die Wahrheit kann von jedem erkannt werden - wie auch Paulus in seinem zweiten Brief an die Korinther schreibt:

...sondern wir haben den geheimen Dingen, deren man sich schämen muss , entsagt und wandeln nicht in Arglist, noch verfälschen wir das Wort Gottes, sondern durch die Offenbarung der Wahrheit empfehlen wir uns jedem Gewissen der Menschen vor Gott. Wenn aber unser Evangelium doch verdeckt ist, so ist es nur bei denen verdeckt, die verloren gehen,... (2. Korinther 4,2-3)

Jeder, der bereit ist, Gott gegenüber gehorsam zu sein, kann seinen Willen erkennen.

Wenn jemand seinen Willen tun will, so wird er von der Lehre wissen, ob sie aus Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede. (Johannes 7,17)

Die Erkenntnis der Wahrheit, das richtige Verständnis des Wortes Gottes, ist die Grundlage der Beziehung mit Gott. Gott zu kennen heißt nicht, dass man theoretisch versteht, was Gott von uns will. Es heißt, seine Botschaft zu begreifen und in der Nachfolge mit Ihm zu leben.

Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. (Johannes 17,3)

Deshalb betont das Neue Testament die richtige Lehre in besonderer Weise und macht sogar die Errettung davon abhängig.

Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Dingen! Denn wenn du dies tust, so wirst du sowohl dich selbst erretten als auch die, die dich hören. (1. Timotheus 4,16)

Falsche Lehren zeigen ein falsches Verständnis von Gott. Die Konsequenz daraus ist, dass jemand, der eine falsche Lehre akzeptiert, nicht den wahren Gott kennt und deshalb keine wirkliche Beziehung mit ihm eingehen kann (2. Johannes 9). Nur jemand, der nicht bereit ist, sich dem wahren Gott unterzuordnen, wird falsche Lehren annehmen und darin verharren.

Heutzutage gibt es viele verschiedene Denominationen, die sich selbst als Christliche Kirche bezeichnen. Sie haben eine Menge verschiedener Lehren und bieten verschiedenste Formen religiösen Lebens an, wobei ihre Mitglieder nicht dazu angehalten werden, ein heiliges Leben Gott hingegeben zu führen.

Im Gegensatz dazu ist die Kirche, die Gemeinschaft der Gläubigen, auf der Lehre der Apostel erbaut (Epheser 2,20). Sie akzeptiert keine neuen Lehren (Galater 1,9). Die Kirche ist die Säule und Grundfeste der Wahrheit (1. Tim. 3,15). Ihre Lehre ist frei von Widersprüchen, ungeteilt und unveränderlich (1. Korinther 1,10).

Die unterschiedlichen Denominationen können nicht Glieder der Kirche genannt werden, da sie widersprüchliche Lehren haben. Das heißt aber nicht, dass niemand in einer Denomination, in der falsche Lehren vorhanden sind, Christ werden kann. Aber wenn er im Glauben wachsen wird, wird er mit den falschen Lehren konfrontiert werden und wird sie ablehnen müssen, um die Beziehung zu Gott bewahren zu können.

(siehe: Über die Gefahr von Irrlehren)


WARUM MÜSSEN WIR WISSEN, WER CHRIST IST?

Im Zeitalter der "Toleranz" und des Pluralismus wird es als verabscheuenswert betrachtet, wenn jemand den Glauben eines anderen in Frage stellt. Die "heiklen Fragen" werden oft vermieden, da man niemanden beleidigen möchte. Aber eine Beziehung, in der Probleme und Unterschiede nicht diskutiert werden können, ist weder harmonisch noch ehrlich.

Wenn wir dieses Denken annehmen, dass wir den Glauben oder die Taten eines anderen nicht in Frage stellen dürfen, schließen wir die Möglichkeit wirklicher tiefer Beziehungen und Gemeinschaft aus. Es würde heißen, dass wir nicht fähig wären, einander zu helfen, da wir nicht sehen, was der andere wirklich braucht. Auf jeden Fall ist es Gottes Wille, dass Christen einander verantwortungsvoll begegnen und wirkliche Unterstützung sind (Hebräer 3,12-14; 1. Thessalonicher 2,8-12).

Nur Menschen, die Gott gegenüber gehorsam sein möchten, gehören zur Kirche (Matth.18,15-17; 1. Kor 5,9-13). Die Kirche hat die Aufgabe, ein Spiegel für ihre Mitmenschen zu sein, so dass andere die Beziehung, die Christen mit Gott haben, erkennen können (Matthäus 5,14-16).

Leider gibt es viele Menschen, die sich Christen nennen, dies aber durch ihre Taten leugnen. Wir müssen ihren Glauben prüfen und ihnen zeigen, was ihnen in ihrer Beziehung zu Gott fehlt. Sie müssen zur Bekehrung aufgerufen werden. Daran zeigt sich wirkliche Liebe, dass es immer unser Wunsch sein soll, jeden Menschen dazu zu führen, dass er im Gehorsam Gott gegenüber leben kann. Es ist für Christen nicht möglich, Gemeinschaft mit Menschen zu haben, die sich fortwährend dazu entscheiden, in einer Lüge zu leben. Wir dürfen uns nicht ihren Lehren und ihrem Denken anpassen (2. Johannes 7-11).



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