Was-CHRISTEN.-glauben.info..aktualisiert: 26. März 2008
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Warum hat Gott es zugelassen?

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Erdbeben, Überschwemmungen, verheerender Tsunami, zerstörerische Windstürme...

Tag für Tag sind wir mit verschiedenen tragischen Ereignissen konfrontiert, welche sehr viele Tote oder verletzte und heimlose Menschen verursachen. Auf Grund solcher Katastrophen werden Fragen gestellt wie: "Warum hat Gott solch ein schreckliches Ereignis zugelassen?, Warum hat Er erlaubt, dass so viele unschuldige Menschen sterben und so viele leiden müssen?"

Gott ist vollkommen gut

In diesem kurzen Text wollen wir Menschen ermutigen, tiefer nachzudenken und dieses Ereignis in einem größeren Zusammenhang zu sehen. Nach unserer Meinung sind Naturkatastrophen keine direkte Strafe von Gott.

Wir gestehen zu, dass es eine schwierige Frage ist, besonders für die Menschen, welche unter harten physischen und geistigen Leiden stehen. Trotzdem wollen wir erklären, warum wir denken, dass solche Ereignisse Gottes unbegrenzte Liebe und Macht nicht in Frage stellen. Er will nichts Böses sondern das Beste für alle Menschen.

Der Mensch ist verantwortlich wie er Gottes gute Schöpfung verwendet

Wir denken, dass der Grund für die tragischen Konsequenzen dieser Naturkatastrophen die Sünde der Nachlässigkeit, Egoismus, Habgier und Stolzes ist. Die Menschheit ist nicht bereit ihr Wissen und ihre Fähigkeiten zu verwenden, um Energie und Geld für Dinge zu investieren, welche für alle Menschen sinnvoll sind und nicht nur für manche, die ihre egoistischen Wünsche befriedigen wollen.

Die Wissenschaft könnte viel schneller entwickelt werden, um solche Tragödien zu verhindern. Das Ziel sollte sein, die wirklichen Probleme der Menschheit zu lösen und allen Menschen die Möglichkeit zu geben ein sicheres Leben zu führen. Es ist eine Frage der Einstellung. Man hätte schon viel mehr tun können, wenn man nicht nur kurzsichtig auf die eigenen Vorteile schauen würde und die Verantwortung für andere außer Acht lässt.

Um diese Tragödien in der richtigen Weise zu verstehen müsse wir zuerst Gottes Natur und seine Beziehung zur materiellen Welt verstehen. Wir glauben, dass Gott der Schöpfer der Welt ist, Er herrscht über sie und erhält sie. Die Existenz des wudervollen Universums mit der Erde als Lebensplatz für die Menschheit ist eine Reflexion der Liebe und Intelligenz Gottes.

Die Naturgesetze sind mit Exaktheit eingerichtet, um uns einen Ort zum Leben zu bereiten. Nichtsdestoweniger gibt es Naturphänomene, welche menschliches Leben gefährden können. Sie finden aber nicht nur auf unserem Planeten statt, sondern können im ganzen Kosmos beobachtet werden.

Gott hat nicht eine Welt geschaffen, in welche er beständig mit Wundern eingreifen muss, um alles so zu führen, wie Er es will. Gott hat den Menschen nicht in eine wunderbare Welt gesetzt, wo er ihn vor jeder einzelnen Katastrophe beschützen und ihn direkt mit allem, was er braucht, unterstützen muss. Er hat den Menschen mit Intelligenz ausgestattet, damit er alle Ressourcen in vernünftiger Weise benützen und auf dieser Welt in Frieden leben kann. Der Mensch ist ein Geschöpf mit Verstand und Geist, er ist verantwortlich sie in geeigneter Weise zu nützen. Gott hat den Menschen nicht als Marionette geschaffen, sondern gibt ihm Freiheit selbst zu entscheiden, wie er seine Fähigkeiten einsezen will.

Der Mensch kann Katastrophen beeinflussen

Leider siedeln heute Menschen in sehr gefährlichen Gebieten. Sie ignorieren natürliche Gefährdungen allein wegen einiger materiellen Vorteile in Regionen wie Kalifornien, Florida und Japan.(1) Mehrere Metropolen in den gefährlichsten Erdbebenzonen gebaut.

Viele Menschenleben könnten gerettet werden, würden Menschen berwusst Gebiete meiden von denen bekannt ist, dass sie regelmäßig von Tsunamis, überschwemmungen, Windstürmen und ähnlichem heimgesucht werden. Es gibt auf der Erde genug sichere Plätze.

Weiters haben wir Technologien, welche uns ein Leben selbst in Gebieten, die von Naturkatastrophen nicht völlig unberührt sind, ermöglichen. Modernes Ingenieurwissen befähigt uns, Gebäude zu konstruieren, welche Erdbeben bis zu hohen Magnituden widerstehen.

Für nahende Flutwellen könnten Warnsysteme installiert werden, so dass Menschen rechtzeitig an einen sicheren Ort fliehen können. Die weltweite Nachrichtenagentur BBC schreibt (Eigenübersetzung): "In Japan zeichnet ein Netzwerk von fiber-optischen Sensoren jede seismische Aktivität auf und sendet diese Information zu einem Computer der Meteorologischen Agentur, welche die Höhe, Geschwindigkeit, Ziel und Ankunftszeit jeden Tsunamis abschätzt. Innerhalb von zwei Minuten nach dem Erdbeben kann die Agentur Alarm schlagen."(2)

Reichere Länder haben solche Systeme und könnten ärmere Regionen wie jene um den Indischen Ozean unterstützen. Andererseits könnten diese ihre Ressourcen auch in einer besseren Weise nützen. Aber es ist typisch für die Unverantwortlichkeit der Menschen, dass diese Dinge immer nur nach solchen Katastrophen überlegt werden.

In Yala National Park in Sri Lanka sind viele Touristen und Angestellte durch den Tsunami gestorben. Trotzdem haben Beamte von Wildlife berichtet, dass keine toten Tiere gefunden wurden.(3) Wenn Tiere solche Gefahren bemerken um wie viel mehr ist der Mensch fähig, mit solchen Schwierigkeiten umzugehen, ist er doch mit Verstand und Geist begabt.

Andere Katastropehn wie Abtreibung bleiben verborgen

Die tragischen Konsequenzen von großen Katastrophen sollten uns auch andere Katastrophen bewusst machen wie die Abtreibung, die eine tägliche Tragödie ist. Auf unserem Planeten ereignen sich verschiedene Naturkatastrophen jedes Jahr und verursachen den Tod von vielen hunderttausenden Menschen. Durch Abtreibung müssen weltweit jährlich ca. 45 500 000 Kinder sterben, das bedeutet mehr als 123 000 täglich.(4) Das ist eine unglaublich hohe Zahl. Wer denkt an sie? Sie können nicht protestieren, in den Zeitschriften oder TV kann man kaum etwas über ihren schrecklichen Tod finden.

Die Lösung ist sich zu Gott zu wenden und verantwortungsbewusst zu handeln

Naturkatastrophen wie Erdbeben, Überschwemmungen, Windstürme, Tsunamis zeigen uns unsere Machtlosigkeit. Der Mensch muss seine Grenzen akzeptieren. Wir können nicht alles tun was wir wollen, sondern müssen Gottes Schöpfung respektieren so wie sie ist. Der Mensch soll seine von Gott gegebenen Fähigkeiten und Ressourcen in verantwortungsvoller Weise verwenden, um jeglichen Schaden für die Menschheit zu vermeiden.

Wir sollen uns nicht sicher fühlen nur weil wir an einem sicheren Ort leben. Das Leben eines jeden von uns kann plötzlich enden zum Beispiel durch einen Autounfall oder Herzinfarkt. Der Wert des menschlichen Lebens geht weit über den Wert von materiellen Besitz hinaus. Die Bilder über verwüstetes Land und toter Menschen erschüttern die Sicherheit des Menschen in irdische Dinge und macht uns bewusst, dass nur ewiges Leben mit Gott Sicherheit garantieren kann. Unser Leben ist zerbrechlich, wir können es nicht besitzen oder über es herrschen. Es ist ein Geschenk von der Quelle des Lebens welche Gott ist. Wir sollen für jeden Tag, den wir leben, dankbar sein.

Wir betrachten Naturkatastrophen nicht als eine direkte Strafe Gottes gerade für diese Menschen, welche in den benachbarten Ländern leben. Der durch solche Ereignisse verursachte Schaden könnte verhindert werden, wenn die Menschen bereit wären, ihre Verantwortung gegenüber ihren Nächsten zu sehen und ihre Fähigkeiten nützen würden, einander selbstlos zu dienen.

Jesus sagt:

"Jene achtzehn, auf die der Turm in Siloah fiel und sie tötete; meint ihr, dass sie vor allen Menschen, die in Jerusalem wohnen, Schuldner waren? Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle ebenso umkommen." (Lukas 13,4-5)

Jesus sah diese Menschen nicht sündhafter aber er ruft alle Menschen auf, zu Gott umzukehren.

FUSSNOTEN
1. Zurück siehe http://www.rms.com/Publications/Maps.asp
2. Zurück siehe http://news.bbc.co.uk/cbbcnews/hi/newsid_4140000/newsid_4149800/4149829.stm
3. Zurück siehe http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/4136485.stm
4. Zurück siehe http://guttmacher.org/pubs/journals/25s3099.html



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