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aktualisiert: 5. Mai 2008
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Warum Jesus ? ausdruckbare Version - download Acrobat Reader
...trotzdem wollten die jüdischen Führer, dass Jesus umgebracht wird. Pilatus gab nach, obwohl er wusste, dass in diesem Moment großes Unrecht geschieht... Wer war dieser Jesus? Was war seine Botschaft? Wie hat er gelebt? Warum wurde er getötet? Warum glauben wir, dass er nicht in eine Reihe mit bekannten Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte gestellt werden kann? Die bloße historische Tatsache des Lebens und Sterbens Jesu ist durch bekannte Geschichtsschreiber belegt (Tacitus1, Flavius Josephus2, Suetonius3). Jesus war Jude und wirkte vorwiegend unter der jüdischen Bevölkerung in Palästina. Jesu Wirken und Reden sind in sich selbst ein großes Zeugnis für seine Glaubwürdigkeit. (Darum geht es weiter unten im Text.) Darüber hinaus wird dieses Zeugnis durch die Ankündigungen in den Schriften der Juden, die lange vorher geschrieben wurden, bestätigt. Hier wollen wir uns jetzt konkret ihm und seiner Botschaft zuwenden: Jesus wuchs im Palästina der Zeitenwende auf. Über die ersten dreißig Jahre seines Lebens wissen wir nur sehr wenig. In einer kurzen Begebenheit erzählt uns Lukas (ein Arzt, der eines der vier Evangelien geschrieben hat, nachdem er genau recherchiert hatte, was geschehen war), von dem zwölfjährigen Jesus. Schon damals versetzte Jesus die religiösen Lehrer der Juden in Erstaunen, da er ein auffallendes und ein tiefes Verständnis hatte für Fragen, die den Glauben und das Leben mit Gott betreffen. Wir wissen von demselben Autor, dass Jesus ungefähr dreißig Jahre alt war, als er in die Öffentlichkeit ging.4 Wie er selbst sagte, ist er gekommen, Sünder zur Buße zu rufen5. Was bedeutet das?
Das bedeutete auch, dass er "den Finger in die Wunden gelegt hat" und klar beim Namen genannt hat, wo Menschen gegen die Grundsätze gehandelt haben, die von Gott, dem Schöpfer, gegeben wurden, damit seine Geschöpfe in Liebe, Einheit und Frieden miteinander leben können. Besonders die religiösen Führer der Juden wurden dadurch seine Feinde. Aber selbst sie konnten ihm nicht wirklich etwas nachweisen, wo er gegen das gehandelt hätte, was er selbst als den ursprünglichen Willen Gottes für die Menschen verkündet hat:
Jesus kann den verschobenen Maßstab der Menschen korrigieren, weil er ganz dem Maßstab Gottes entsprechend gelebt hat. Jesu Ziel war es, uns zu tiefer Dankbarkeit und Liebe Gott gegenüber zu führen, und uns dadurch zu erinnern an Werte und Tugenden, die im Menschen unter den Trümmern der Sünde vergraben liegen. Sünde bedeutet, gegen die Grundsätze des Schöpfers zu handeln. Damit muss der Mensch aufräumen. Wenn er dazu bereit ist, wird er sehen, dass sich mit der Sünde Schaden und Schuld verbindet. Schaden und Schuld zum einen in Bezug auf den geschädigten Menschen, was - soweit es möglich ist - wieder gut gemacht werden soll, Schuld aber auch in Bezug auf Gott, indem sich der Mensch gegen seinen Schöpfer aufgelehnt, ihn missachtet hat. Diese kann der Mensch nicht wieder gut machen. Er hat nichts, was er dafür geben könnte, denn er hat ja alles von Gott. Im Gegensatz zu den Lehren anderer Religionen, wie Islam oder Buddhismus, wissen wir von Jesus, dass es nicht möglich ist, schlechte Taten durch gute aufzuwiegen, da wir aus Liebe zu Gott ohnehin immer das Gute tun sollen. Was wir tun können ist, unsere Schuld einzugestehen, zu bereuen, um Vergebung zu bitten und alles daran zu setzen, ab sofort anders zu handeln. Gleichzeitig verbindet sich damit der Aufruf, an das Evangelium zu glauben. Evangelium heißt übersetzt "Gute Botschaft". Sie ist die Botschaft der Liebe Gottes zu den Menschen. Gott möchte gern die Beziehung mit dem Menschen wieder herstellen und die Schuld vergeben, die den Menschen von ihm trennt. Das ist Gnade, die Gott frei schenkt, wenn der Mensch die Rebellion gegen Gott aufgibt und bereut. Als Geschöpfe brauchen wir die Beziehung mit Gott, weil wir nur in der Beziehung mit unserem Schöpfer ein wirklich sinnerfülltes Leben finden können. Nur durch ihn können wir Vergebung unserer Schuld und tiefen Frieden erfahren. Wir brauchen Gottes Hilfe, um ausdauernd Kraft zu haben, zu lieben und das Gute zu tun. Jesus vergleicht das mit dem Bild eines Weinstocks und dessen Reben - nur in der Verbindung mit dem Weinstock können die Reben Frucht bringen, sonst verdorren sie (Johannes 15,1-8). Gott kennt alle Schwächen der Menschen. Er nimmt dem Menschen die Schritte der Veränderung nicht ab, möchte aber alle erdenkliche Hilfe schenken, um diese Schritte zu gehen. Jesus hat die Liebe Gottes verkörpert. Durch seine Worte und durch sein Handeln gibt er denen Hoffnung und Mut zur Umkehr, die von der damaligen religiösen Gesellschaft als hoffnungslose Fälle betrachtet wurden, ohne dass ihnen eine Chance und Hilfe zur Änderung gegeben wurde. Er deckt die Heuchelei, Lieblosigkeit und Überheblichkeit der religiösen Führer auf. Damit gab er auch ihnen die Chance zur Umkehr, d.h. Änderung ihrer Haltung und ihres Lebens. Er stellt das von jeher zentrale Gebot Gottes wieder in die Mitte:
Gottes Wesen ist Liebe. Er hat uns dazu geschaffen, seine vollkommene Liebe zu erwidern, zur Dankbarkeit und Freude am Leben, sowie am Miteinander mit unserem Nächsten, d.h. mit jedem Menschen. Wer sich für diese Liebe entscheidet, versteht, dass es nicht um das Handeln nach Vorschriften geht. Er wird aus der Verbundenheit mit Gott, und durch das Vorbild Jesu, wissen, was das Gute ist, was anderen Menschen und ihm selbst zum Besten dient. Das ist die Gute Botschaft Jesu und das ist der Ausweg für die ganze Menschheit aus dem Sumpf des Leidens, der Hoffnungs- und Orientierungslosigkeit, des Hasses und des Todes. An dieser Stelle wollen wir darauf zu sprechen kommen, dass Jesus Dinge getan hat, die mit menschlichen Fähigkeiten nicht zu erklären sind. Er sagt: "Die Werke zeugen von mir" (Johannes 10,25). Die Menschen damals hörten diese Worte in unmittelbarem Zusammenhang mit den unerklärlichen Taten Jesu, die sie mit eigenen Augen sahen. Als Juden konnten sie Gottes Wirken darin erkennen, dass er Blinden das Augenlicht und Gelähmten Kraft zum Gehen geschenkt hat. Taube Menschen konnten durch ihn wieder hören und selbst Tote hat er ins Leben zurück gerufen. Das war auch ein wichtiger Grund, weshalb sie Jesus nicht einfach so abtun konnten, wie es Menschen heute oft tun. Seine Außergewöhnlichkeit war allzu offensichtlich, als dass man an dem Anspruch, den er gestellt hat, vorbei konnte. Dieser Anspruch war nicht der eines Sittenlehrers der Menschheit. Warum sich an Jesus die Geister scheiden wie an keiner anderen Person, hängt eben damit zusammen, dass er Aussagen über sich selbst gemacht hat, die von sonst keinem ernst zu nehmenden Menschen bekannt sind. Wenn heute ein Mensch von sich behaupten würde, er sei das Licht der Welt, er sei die Wahrheit, die Auferstehung und das Leben (Johannes 8,12; 12,44-46; 14,6; 11,25+26), würde er wohl ausgelacht und nicht ernst genommen werden. Bei Jesus finden wir eine einzigartige Kombination: auf der einen Seite ist in seinen Lehren moralische Wahrheit in unvergleichlicher Vollkommenheit dargelegt. Auch heute erkennen Menschen, die sich damit auseinander setzen, das an. Seine Worte und sein Handeln spiegeln eine sehr ansprechende Weisheit und Klugheit wider, sind nüchtern und wirklichkeitsnah. Auf der anderen Seite schreibt er sich selbst eine unvergleichliche Autorität zu: Er stellt den Anspruch, das Licht der Welt, ganz in Einheit mit Gott zu sein. In Jesus ist für die Menschen ein unübersehbares Zeichen der Gnade und Liebe Gottes aufgerichtet worden, da in ihm Gott Mensch geworden ist, um uns ganz nah zu kommen. (ausführlicher siehe unser Thema über die Gottheit Jesu) Deshalb waren die Reaktionen der meisten Menschen sehr stark und unterschiedlich. Manche folgten ihm nach, andere lehnten ihn erbittert ab. Wer Jesus gegenüber gleichgültig bleibt, hat ihn nicht verstanden und lehnt ihn damit auch ab6, weil er ihn nicht ernst nimmt.
Seine Liebe und aufrichtige Hingabe haben den Boden bereitet für die Menschen, die ihm darin folgen wollen und welche die Wahrheit, d.h. die Wirklichkeit über Gott und uns Menschen, annehmen wollen.
Die Bibel berichtet uns unter Berufung auf viele Augenzeugen, dass Jesus vom Tod auferstanden ist (z.B. 1.Korinther 15,3-9). Viele von denen, die vor seinem Tod mit ihm zusammen waren, haben ihn danach für eine begrenzte Zeit wieder gesehen, mit ihm gesprochen, ihn angefasst, mit ihm gegessen... Auch wir glauben den Berichten der Augenzeugen, dass er lebt. Wir erfahren seine Hilfe im Alltag. Wenn wir uns an ihn wenden, verändert er uns, gibt uns Klarheit und Kraft für unser Handeln. Seine Auferstehung zeigt uns, dass Ungerechtigkeit nicht siegt. Damit hat Gott der ganzen Welt gezeigt, dass ein Gerechter nicht einfach stirbt und vergeht. Jesus hatte darauf vertraut, er wusste, dass Gott gerecht ist. So wie für ihn, ist auch für alle die, die durch ihn an Gott glauben, der Tod nicht die Endstation oder das furchtbare Erwachen. Wer Jesu Weg geht, wird mit Gott leben, auch wenn er stirbt8. Mit Jesus werden oft Mohammed und der Islam, Buddha und der Buddhismus oder der Hinduismus in eine Reihe gestellt... Jesus hat ganz seiner Lehre entsprechend gelebt. Er sagte: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben" (Johannes 14,6). Mohammed hätte so etwas nie von sich behauptet, sondern es als Gotteslästerung verurteilt. Dass Gott Jesus von den Toten auferweckt hat, beweist, dass die Worte Jesu der Wahrheit entsprechen. Gott unterstützt keine Lügner und Lästerer. Mohammed blieb selbst unsicher, ob er nach dem Tod in das im Koran verheißene Paradies kommt.9 Jesus dagegen schenkt die Gewissheit: Wer mit ihm lebt, lebt mit Gott in Ewigkeit. Dies sind für uns einige wesentliche Gründe, nicht Mohammed, sondern Jesus zu folgen. In den östlichen Religionen finden wir an Stelle einer Erlösungslehre eine Erlöschungslehre. Buddha lehrte, das Leben sei nichts als Leiden. Ursache hierfür sei die Begierde, die das Karma nährt. Das Karma wiederum hält den Kreislauf der Reinkarnation aufrecht. Dieser wird - nicht wie heutzutage in der westlichen Welt als neue Chance (ein süßlich-verführerischer Gedanke, der dem Wunschdenken seiner Verfechter, nicht aber der Kenntnis der Lehre Buddhas entspringt), sondern als etwas Qualvolles gesehen. Ziel allen Denkens und Handelns ist es, die Lebensflamme der Wiedergeburt auszulöschen.10 Der Weg dahin sei, keinen Anspruch mehr an sich, an andere, an das Leben zu stellen, nichts mehr zu wollen, sondern durch Meditation in sogenannten göttlichen Gleichmut zu versinken.11 Praktisch ist das Gleichgültigkeit. Das war die Erleuchtung Buddhas, zu der er auf dem Weg des try-and-error (Versuch und Irrtum)-Prinzips gelangte. "Als der ehrwürdige Sangámaji im Garten des Jetava weilte, nahm seine von ihm verlassene Frau ihren gemeinsamen Sohn und setzte ihn dem Vater vor die Füße. Dreimal forderte sie ihn auf, sie zu erhören. Doch der verharrte regungslos. Dann ließ sie den Knaben zurück mit den Worten: 'Dies ist dein Sohn, Asket; ernähre ihn!' und ging weg. Der Asket rührte sich nicht, blickte den Knaben nicht an. Als die Mutter dies im Umdrehen sah, brachte sie es nicht übers Herz, das Kind zurück zu lassen, kehrte um und nahm es mit. Buddha sah mit seinem himmlischen Auge die Ungebühr der Frau und rief bewundern aus: Ihr Kommen weckt ihm nicht Freude, ihr Fortgehen bringt ihm keinen Schmerz. Brahmane (Priester, Gelehrter) mag er wohl heißen, Sangámaji, von Fesseln frei." Dieser Grundgedanke wohnt dem klassischen Buddhismus inne, auch wenn man bei uns im Westen meist spätere Formen des Buddhismus findet (z.B. den Tibetischen Buddhismus), welche den sozialen Einsatz wichtig sehen oder auch an Götter glauben. Dennoch steht die ursprüngliche buddhistische Philosophie als Basis, wenn auch versteckt, dahinter. Der Lehre Jesu ebenfalls entgegen gesetzt ist, dass Buddha den Ursprung menschlichen Lebens in der eigenen Begierde sieht, sie ist der "Hausbauer" und brachte das leibliche und in Buddhas Augen leidvolle Leben hervor.13 Die Wahrheit, für die Jesus Zeugnis ablegt, ist die Wirklichkeit, wie sie von Gott her gesehen besteht: es gibt einen Gott, einen ursprungslosen Ursprung und Schöpfer aller Dinge. Wir Menschen verdanken ihm unser Dasein. Da unsere Existenz von dem abhängt, der ein vollkommen gutes Wesen hat, kann das Gute nicht außerhalb oder losgelöst von ihm gefunden werden. Unser Glück hängt von der Beziehung mit ihm ab. Da er Liebe ist, will er auch eine Beziehung mit uns, die auf Liebe beruht. Wir sind frei, "ja" zu sagen zu der Beziehung mit ihm. Auch die Frucht unseres Lebens, wie du es in dem Abschnitt: Über uns lesen kannst, wächst auf dem Boden der Liebe, die Jesus zu den Menschen hatte. Durch ihn haben wir verstanden, wer Gott ist. Wir haben uns auf die Suche nach seinem Willen gemacht und haben ein neues Leben geschenkt bekommen. Seine Liebe hat unser Leben und uns selbst verändert. Wie ein Vater darum besorgt ist, dass aus seinen Kindern erwachsene, reife Menschen werden, formt Gott auch uns. So treten an die Stelle von Sinn- und Hoffnungslosigkeit, Egoismus, Hass und Lüge ein Leben in Liebe, Einheit und Aufrichtigkeit sowie das Erfahren der verändernden Kraft Gottes. Die Beziehung mit ihm gibt unserem Leben einen Sinn, der mit dem Tod nicht endet, so wie das Leben Jesu nicht mit dem Tod endete. Wir sind Gott sehr dankbar dafür und wollen das dadurch zum Ausdruck bringen, dass wir ihm Tag für Tag unser Leben anvertrauen. Wenn du auf der Suche nach der Wahrheit bist, dann lass dich nicht verwirren durch die unzähligen verschiedenen Richtungen, die es unter dem Namen Christentum gibt und welche diesen teilweise stark verfälscht haben. Nimm dir die Zeit, dich mit Jesus auseinander zu setzen. Nimm dir die Bibel und lies einmal ein Evangelium. Wir laden dich ein, mit uns in Kontakt zu treten. Jeder von uns hat es als große Hilfe erfahren, gemeinsam nach dem authentischen Verständnis der Worte Jesu zu suchen, Hintergründe zu erforschen, Zeitbezogenes richtig einzuordnen, und vor allem miteinander das Verstandene in unserem Leben umzusetzen. FUSSNOTEN |
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