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aktualisiert: 21. Juli 2005
EINLEITUNG Warum
ist eher etwas als nichts?
Wovon
kommt die Ordnung und die Harmonie im Universum?
Was
ist die Bedeutung des Lebens?
– Fröhlichkeit, Sehnsuch nach Erfüllung … Warum
empfindet der Mensch ein Grundbedürfnis nach Beziehung, welche
auf Liebe basiert? Warum
gibt es so viel Ungerechtigkeit? Gibt es eine
endgültige Gerechtigkeit? Wenn
das Leben nur ein grausamer Kampf ums Überleben ist, woher
kommen gewisse Werte (wie Liebe zur Schönheit und Harmonie)? Warum
gibt es die Moral und das Gewissen? Woher
hat der Mensch den freien Willen? Warum
gibt es im Menschen eine grundsätzliche Sehnsucht nach
Unendlichkeit und Vollkommenheit? Warum
leben wir, wenn wir einmal sterben müssen? Ist es möglich,
dass nach dem Tod nichts mehr kommt? Kann
der allgemeine Glaube so vieler Menschen völlig grundlos sein?
Was
sagen Wissenschaftler über den menschlichen Geist? Ist
der menschliche Geist nur das Resultat der Evolution der Materie? Was
ist das Ziel der Argumente? Wie gültig sind diese Beweise? EINIGE
EINWÄNDE SCHLUSSBEMERKUNGEN Argumente für die Existenz Gottes - ZUSAMMENFASSUNG Im Laufe von Jahrhunderten haben sich viele Philosophen und Theologen mit der Frage der Existenz Gottes beschäftigt. Verschiedenste Arten von Argumenten für und wider wurden gesammelt. Dieser Text enthält keine Liste und Beurteilung all dieser Argumente oder endgültige Beweise für Gottes Existenz, aber wir hoffen damit zu helfen, die Gründe für den Glauben oder Unglauben bei sich selbst zu beurteilen. Viele Menschen würden gerne die Bedeutung des Lebens, Wahrheit und das wunderbare Geheimnis des Menschen oder allgemein die verschiedenen Aspekte der Realität tief verstehen, doch stolpern sie an dem Gedanken der Unvereinbarkeit des Glaubens an Gott mit verstandesgemäßem Denken. Wir würden gerne helfen diese Spannung zu beseitigen und aufzuzeigen, dass der wirkliche Glaube an Gott in Realität kein Zeichen eines Mangels des Denkens ist, sondern im Gegenteil kann jemand, der tief nachdenkt, erkennen, dass das Leben mehr als die vergängliche materielle Welt und die Wahrheit nicht nur eine abstrakte Idee ist. Eine wichtige Bemerkung für den Anfang: Die Anerkennung der Existenz Gottes berührt den Menschen in seinem tiefsten Inneren und fordert ihn auf Stellung zu nehmen, denn wer Gottes Existenz akzeptiert, sollte sein ungläubiges und egoistisches Leben völlig aufgeben und der Forderung nach Gottesfurcht entsprechen. Es bedeutet den völligen Verzicht auf seinen Stolz und Macht, welche in der Welt erreicht wurden und es erfordert Demut, die Akzeptanz der eigenen Kleinheit und Schwachheit. Die Argumente können jemanden helfen die Existenz Gottes zu akzeptieren, aber die Gottesfurcht ist eine freie Entscheidung jedes einzelnen, welche durch kein Argument erzwungen werden kann, sie hängt hingegen von der Offenheit und Einstellung des einzelnen ab. Viele Menschen akzeptieren Gott nicht, weil sie ihr Leben nicht ändern wollen. Es muss hier angemerkt werden, dass die Akzeptanz der Existenz Gottes nicht gleichzusetzen ist mit dem Glauben an Gott, welcher bedeutet, mit ihm in täglicher Gemeinschaft und nach seinem Willen zu leben.
Zuerst werden wir einige häufig vorkommende Gründe nennen, warum die Argumente für die Existenz Gottes nicht für jeden ausreichend interessant oder klar und überzeugend sind. 2.1. Viele Menschen sind von dem primitiven Verständnis Gottes desillusioniert, welches von vielen traditionell religiösen Menschen geglaubt wird, nämlich dass “Gott ein alter Mann mit langem weißem Bart auf einer Wolke sitzt.” Was aber ist das wahre Wesen Gottes an das wir glauben? Siehe ausführlicher: Einwände 2.2. Oft suchen Menschen für die Existenz Gottes nach wissenschaftlichen Beweisen. Kann die Wissenschaft die Existenz oder Nichtexistenz Gottes beweisen? Kann man Gott durch Wissenschaft ersetzen, um auf alles eine ausreichende Antwort zu geben? Siehe ausführlicher: Einwände 2.3. ”Ich würde an Gott glauben, wenn er sich mir zeigte.” Glaubst du wirklich es würde dich zu einem Gläubigen machen, sähest du ein Wunder? Siehe ausführlicher: Einwände 2.4. Viele Menschen glauben nicht an Gott wegen des Problems des Bösen indem sie sagen: ”Wenn ein allmächtiger und liebender Gott existierte, gäbe es weder das Böse noch das Leiden?” Siehe ausführlicher: Einwände 3. VERSCHIEDENE ARGUMENTATIONSWEISEN Viele verschiedene Arten von Argumenten können formuliert werden, wie zum Beispiel die fünf klassischen Argumente von Thomas von Aquin. Siehe ausführlicher: Verschiedene Argumentationsweisen In unserer Abhandlung wollen wir nicht zu abstrakte Begriffe oder schwierige philosophische Begründungen verwenden, sondern ausgehend von einigen grundsätzlichen Fragen beginnen, auf welche jeder eine zufriedenstellende Antwort erwartet. Die Frage nach der Existenz Gottes ist keine abstrakte Idee, welche vom menschlichen Denken sehr weit entfernt wäre, sondern ist mit unseren tiefsten grundsätzlichen Fragen bezüglich Existenz und Universum, Leben und Tod, Sünde und Leiden, Gut und Böse verbunden. Wir werden uns mit folgenden Arten von Begründungen beschäftigen: 3.1.
Argument von der Existenz: 3.1.1. Argument von der unabhängigen Existenz. – ”Warum existiere ich?” Wir erleben unsere Existenz als ein Geschenk. In derselben Weise existiert alles in diesem Universum, weil es seine Existenz von etwas oder von jemandem erhalten hat. Wir glauben, dass das Universum von außen zu seiner Existenz gerufen wurde und dass derjenige, der es in die Existenz gerufen hat, unabhängig von allem anderen sein muss. Er muss unveränderlich sein, über Zeit und Raum stehen. Die Bibel spricht in dieser Weise über Gott. Siehe ausführlicher: Existenz 3.1.2. Allgemeines Kausalitätsargument. In unserem alltäglichen Leben sind wir daran gewöhnt für alles einen Grund zu sehen, warum etwas in einer bestimmten Weise oder eben anders geschieht. Warum sollten wir dieses natürliche Erwarten unseres Verstandes aufgeben, wenn wir nach dem letzten Grund der Existenz des gesamten Universums suchen? Dieses muss auch einen ausreichenden Grund haben! Zu glauben das Universum begründete sich selbst ist überhaupt nicht logisch, oder dass es einfach ohne jeden Grund existiert. Seine Ursache muss hingegen jenseits seiner selbst sein. Epikur formulierte das vor langer Zeit folgendermaßen: “Something obviously exists now, and something never sprang from nothing." Siehe ausführlicher: Kontingenz 3.2.
Argument vom Plan: 3.3.
Argumente von der Natur des Menschen: 3.3.2.
Das Grundbedürfnis
des Menschen nach Beziehung, welches auf Liebe basiert. 3.3.3.
Warum gibt es so viel
Ungerechtigkeit? Gibt es eine endgültige Gerechtigkeit?
3.3.4.
Wenn das Leben nur ein
grausamer Kampf ums Überleben ist, woher kommen gewisse Werte
(wie Liebe zur Schönheit und Harmonie)?
3.3.5. Warum
gibt es die Moral und das Gewissen?
3.3.6.
Woher hat der Mensch den
freien Willen? 3.3.7. Warum
gibt es im Menschen eine grundsätzliche Sehnsucht nach
Unendlichkeit und Vollkommenheit? 3.3.8.
Warum leben
wir, wenn wir einmal sterben müssen? Ist es möglich,
dass nach dem Tod nichts mehr kommt? 3.3.9.
Kann
der allgemeine Glaube so vieler Menschen völlig grundlos sein? 3.3.10.
Was sagen Wissenschaftler über den menschlichen Geist? Ist der
menschliche Geist nur das Resultat der Evolution der Materie? 4. GÜLTIGKEIT UND ZIEL DER ARGUMENTE FÜR GOTT Warum
sollen wir uns überhaupt mit Argumenten beschäftigen, wenn
Gottes Existenz sowieso nur eine Sache des Glaubens ist?
Was
ist das Ziel der Argumente? 5. SCHLUSSBEMERKUNGEN Wir haben einige Beispiele erwähnt um zu zeigen, dass die Frage nach Gottes Existenz nicht so einfach beiseite geschoben werden kann und dass die Vorstellung seiner Existenz nicht im Widerspruch zum menschlichen Verstand steht, sondern zu unseren Gedanken, unserer Natur und was wir um uns und in unserem Leben sehen eher gut passt. In den meisten Fällen ist das größte Hindernis Gott zu akzeptieren nicht ein Mangel an Argumenten, sondern die Angst vor der Konfrontation mit seinen Konsequenzen. Das sollte aber gerade nicht so sein; wenn jemand Gott akzeptiert, sollte er wissen, dass Er ein liebender Gott ist und alles Gute von ihm kommt. Daher sollte niemand, der nach der Wahrheit sucht, Angst sondern Vertrauen haben, dass Gott auf die beste Weise weiß, was gut für alle Menschen ist. Die Erfüllung des Lebens kann man nur in Ihm finden. "Was offenbart uns nun diese Gier und diese Ohnmacht, wenn nicht dies, dass es einst im Menschen ein wahrhaftes Glück gegeben hat, von dem ihm jetzt nur ein Zeichen und eine ganz leere Spur verbleibt, die er sinnlos mit allem auszufüllen versucht, was ihn umgibt, indem er bei den abwesenden Dingen die Hilfe sucht, die er von den gegenwärtigen nicht erhält, die aber alle unfähig sind, ihm zu helfen, weil der unendliche Abgrund nur von einem unendlichen und unwandelbaren Gegenstand, das heißt von Gott selbst, ausgefüllt werden kann." (Blaise Pascal 1623-1662; Mathematiker, Physiker und Philosoph, Gedanken, 225, 1964, Seite 95) "Ein wenig Philosophie führt zu Atheismus, aber tiefe Philosophie bringt den Menschen wieder zu Gott." (Francis Bacon 1561-1626; Philosoph, Naturwissenschaftler und Staatsmann) "Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." (Werner Heisenberg 1901-1976; Physiker, Nobelpreisträger 1932) "Jedem tiefen Naturforscher muss eine Art religiösen Gefühls naheliegen, weil er sich nicht vorzustellen vermag, dass die ungemein feinen Zusammenhänge, die er erschaut, von ihm zum erstenmal gedacht werden. Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich eine grenzenlos überlegene Vernunft. - Die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat diese kaum begriffen..." (Albert Einstein 1879-1955; Physiker, Begründer der Relativitätstheorie, Nobelpreisträger 1921) "There are few people so stubborn in their atheism who, when danger is pressing in, will not acknowledge the divine power." (Plato) Siehe ausführlicher: Schlussfolgerungen |
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